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Story vom 14.11.2022

Wie alles begann..

Story: Wie alles begann..

die Geschichte des Arabella beginnt lange vor dem Spatenstich …

Kommen Sie mit auf eine kleine Zeitreise - vom Bergdorf Nauders, wie es unsere Urgroßeltern noch kannten, bis hin zu unserem „Familienprojekt" Arabella. 

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Heute wollen wir Ihnen von einem starken Mann erzählen. Er wurde 1888 in Nauders geboren, acht Jahre nach dem Großfeuer, das weite Teile des Orts vernichtete. Auf einer der Brandstätten hatte sein Vater ein Wohnhaus mit Wirtschaftsgebäude errichtet. Hier wuchs er auf, wurde groß und kräftig, kräftiger als alle anderen Männer in der Region – so will es der Volksmundr Text...

Außerdem war der Mann sehr gesellig, tüchtig und weitsichtig. Von einem unverheirateten Mitarbeiter in seiner Metzgerei kaufte er ein Grundstück in bester Lage von Nauders. Stolze 3.000 Quadratmeter groß und ein unermessliches Vermächtnis für seine Nachfahren. Leider wurde er nur 47 Jahre alt. Sein Name war Josef Moritz I vulgo „Ratasa Pepi“.

Auf dieser Wiese steht heute das Arabella. Hier haben Josef Moritz II und III im Jahr 1978 mit den ersten Ferienwohnungen den Grundstein für eine neue Familientradition gelegt. Hier hat sich das Haus über vier Jahrzehnte lang immer wieder ein bisschen verändert, immer wieder schick gemacht für seine Gäste. Viele dieser Gäste sind gemeinsam mit dem Arabella gewachsen und kommen bereits mit den nächsten Generationen nach Nauders. Kann es für Gastgeber ein schöneres Kompliment geben? 

Unserem (Ur-)Großvater sind wir für seinen Weitblick sehr verbunden. Und wenn wir auch nicht seine imposante Statur geerbt haben, so wollen wir doch seine Vernunft, seine Entschlossenheit und seine gesellige Ader weitertragen. Diese Art von Kontinuität erscheint uns als probate Antwort auf die Herausforderungen unserer Zeit. Während wir nur darauf warten, endlich wieder die Ärmel hochzukrempeln und Pläne aus der Schublade zu holen, erreichen uns täglich tolle Nachrichten von Gästen. Allein die Aussicht auf ein Wiedersehen in „besseren Zeiten“ hilft uns, die ungewohnte Untätigkeit besser zu ertragen. 

Uns geht es gut. Dafür sind wir zutiefst dankbar. Und wenn wir heute, an diesem sonnigen Frühwintertag, am schönsten Fleckchen von Nauders stehen, denken wir zurück an den ersten „Pepi“ Moritz. Wovon er geträumt hat, als er die Wiese kaufte, wissen wir nicht. Wovon wir träumen, schon.

Und so werden wir auch den zweiten Lockdown in Österreich bis 6. Dezember gemeinsam durchstehen. Passen Sie alle gut auf sich auf und bleiben Sie gesund!

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